„Educating the mind without educating the heart is no education at all.“
(Aristoteles)
Die ANAMAR-AKADEMIE bietet berufsbegleitende Coachings und Fortbildungen (auch für LehrerInnen i.V. und PädagogInnen) mit dem Ziel der Verbreitung moderner Bewusstheitsarbeit an Schulen und in anderen pädagogischen Kontexten an.
„Wer Veränderung möchte – für sich und die Kinder und Jugendlichen – muss bei sich selbst beginnen.”
Fortbildungen in Gruppen für LehrerInnen und PädagogInnen
Die Wiederentdeckung und Wiederbelebung einer tieferen Beziehungsebene der Lehrkraft zu sich selbst und darüber zu Kindern- und Jugendlichen ist DIE Grundvoraussetzung für erfolgreiches Lehren und Lernen.
In unseren Fortbildungen unterstützen wir Sie darin, eine professionelle Seins-Beziehung entwickeln zu können. Eine Beziehung, die nicht länger aus pädagogischen Imperativen besteht, sondern Raum für Ent-Wicklung und Entfaltung lässt, eine Beziehung, in der schulisches Lernen als ein gemeinsamer Weg von Lehrenden und Lernenden gesehen und verstanden wird.
Die Schwerpunkte der Fortbildung(en) werden in der Vorbereitung der Veranstaltung(en) gemeinsam herausgearbeitet.
Etwaige Bausteine können sein:
Lehrer*in SEIN – Vom pädagogischen Selbst-Bild zur tieferen Beziehungsebene
LERNEN ZU SEIN als pädagogisches Prinzip – Personzentrierter Unterricht
Kinder und Jugendliche tiefer verstehen lernen: Sozialisierung und ihre Folgen (Basis-Input)
Traumata: Folgen für das Leben und Sich-Erleben
Übungen und Techniken zum In-Kontakt-Kommen – mit mir selbst, den Kolleg*innen und den Schüler*innen
Körper-, Atem- und Bewusstheitsübungen (im Doppeldecker-Prinzip)
… weitere Bausteine nach Absprache
Bitte vereinbaren Sie bei Interesse einen Termin für ein unverbindliches Vorgespräch und wenden sich dazu per Mail an: info@anamar-akademie.de.
Ab 2027 Ausbildung zur Seins-Pädagogin/zum Seins-Pädagogen
Inhalte folgen
Mut zur Veränderung!
Jede Veränderung kann nur von innen geschehen. Eine ganzherzige Entscheidung muss ihr vorausgehen und die könnte lauten: „Ja, ich will Veränderung. Für mich und die mir anvertrauten Kinder und Jugendlichen.“
Diese Entscheidung führt in die Kraft, die Veränderung erst möglich macht. Das berufliche „Anpassungsprogramm“ wird spätestens im Referendariat oder in der Ausbildung implementiert und beginnt ebenso wie die persönlichen Grundüberzeugungen (z.B. „Ich muss alles perfekt machen.“) oft mit: „Ich muss … .“ , „Ich sollte … .“, „Ich darf nicht … . oder auch „Wenn ich nicht …., dann… .“ Dieses übertragene pädagogische Selbst-Verständnis führt zu einer inneren Spaltung, da unbewusst oder bewusst erkannt wird, dass viele dieser „Müsste“ und „Sollte“ im gegenwärtigen (Schul-)System überhaupt nicht (mehr) erfüllbar sind. Es entsteht ein physisch und psychisch krank machendes, inneres Spannungsfeld, das sich auf das äußere Sich-Erleben und Sich-Erfahren im Kontakt mit den Kindern und Jugendlichen auswirkt. Es stört die Beziehungsebene aber genau diese ist die Basis für Lehren und Lernen. Es gilt also auch, die pädagogischen „Müsste“ und „Sollte“ zu entdecken und zu erforschen, sie auf den Prüfstand zu stellen und auch den Mut zu entwicklen, sie abzulegen. Dann kann die LehrerInnnen-SchülerInnen-Beziehung endlich mehr in den Fokus rücken, indem der überflüssige Ballast von Bord geworfen wird und wir eine Verbindung zu unserem Sein entwickeln, aus dem heraus eine professionelle Beziehung in Gegenwärtigkeit (Präsenz) entsteht, eine Beziehung, die in jedem Augenblick wesensgemäß und kongruent ist.
Die bewusste und professionelle Seins-Beziehung ist:
- von echter Wertschätzung und Respekt geprägt.
- empathisch und orientiert sich am tiefen Wunsch, die Kinder und Jugendlichen wirklich verstehen zu wollen, nicht lediglich in ihren Lernprozessen, sondern und vor allem auch in ihrem individuellen Mensch-Sein, das diesen Lernprozess ganz wesentlich mitbestimmt.empathisch<>
- wach und gegenwärtig (präsent) und fördert so auf natürlichem Weg das persönliche Wachstum der Kinder und Jugendlichen zu sich selbst.
- gradlinig, weil Denken, Fühlen und Handeln kongruent und damit stimmig sind.
- authentisch und damit spontan, intuitiv, offen und zugewandt.
- eröffnet einen Raum, in dem alle – Lehrende und Lernende – GANZ DA SEIN KÖNNEN – physisch, mental und vor allem auch emotional.
„Das erste Wirkende ist das Sein des Erziehers; das zweite, was er tut; und das dritte erst, was er redet.”
(Romano Guardini)
FortbildungsleiterInnen
Kinderärztin und Homöopathin
Arztpatin im Projekt ‚Gesund macht Schule‘
Ulrike Paulus
„Für mich ist es eine Herzensangelegenheit, dass Kinder mit Menschen heran wachsen dürfen, die sie in ihrer Einzigartigkeit und wahrem Wesen erkennen, lieben und in ihrer Entfaltung unterstützen.
Zu diesen Menschen gehören nicht nur die Eltern und die Familie, sondern auch ganz besonders die PädagogInnen.
Ich möchte ihnen in der Arbeit ermöglichen zu erfahren und zu erkennen, dass sie durch ihre Liebe und ihr Sein die Kinder zu ihrem wahren Selbst zurück führen können.“
Schulleiter, Gymnasial-Lehrer
Stephan Dröscher
„Ich möchte die Erfahrung weitergeben, dass zwischenmenschliche Begegnungen das größte Abenteuer und der größte Schatz im Lehrer-Beruf werden, wenn wir das Gegenüber in seinem Wesen anschauen. Auch Begrenzungen liebevoll anzunehmen – bei Kindern, Eltern und Lehrkräften, dabei gleichzeitig in der Tiefe mit ihnen in Kontakt zu sein, macht unsere Arbeit nicht schwerer, sondern leichter, sinnvoller und beglückender. So öffnen sich nicht nur Lernprozesse voller Lebendigkeit, Kreativität und Neugier, es kommt auch zu einer tiefgreifenden Begegnung mit uns selbst.
Um dies zu erleichtern, gibt es eine ganze Reihe methodischer und organisatorischer Hilfsmittel, die ich in diesem Zusammenhang auch anbieten möchte.“
Bewusstseins-Coach, BITEP Therapeutin, Familienaufstellerin, Waldorf-Erzieherin
Simone Bastian
„Mein Herzensanliegen ist es, Eltern, Pädagogen und Therapeuten darin zu begleiten, ihr eigenes Sein in Beziehung zu Kindern bewusster, authentischer und lebendiger zu gestalten.
Denn meiner Meinung nach brauchen nicht die Kinder Veränderung, sondern die Qualität unseres Daseins mit ihnen. In einem Raum von Präsenz, Echtheit und innerer Klarheit können Kinder sich von selbst entfalten, anstatt geformt zu werden. So entsteht ein Miteinander, in dem Entwicklung nicht erzwungen wird, sondern organisch geschieht – getragen von Verbindung, Bewusstheit und gelebter Menschlichkeit.“
Gymnasiallehrerin
Ruth Eckardt
„Wenn wir Schülerinnen und Schülern auf Augenhöhe und mit echter Zugewandtheit begegnen, entsteht ein Raum, in dem sie sich in ihrem So-Sein angenommen fühlen. Aus dieser Erfahrung heraus verändert sich die Lernatmosphäre grundlegend: Vertrauen wächst, innere Sicherheit entsteht und Lernen wird zu einem lebendigen Prozess. Beziehung wird zum tragenden Fundament von Bildung.
Gerade in der Oberstufe zeigt sich, dass junge Menschen mehr suchen als fachliche Antworten. Sie stellen Fragen nach Sinn, Identität und ihrem Platz in der Welt – Fragen, die im Curriculum oft keinen Raum finden und doch wesentlich sind für ein gelingendes Leben.
So wird Schule zu mehr, als einem Ort der Wissensvermittlung, zu einem Raum, in dem junge Menschen nicht nur lernen, sondern wachsen in ihrer Persönlichkeit, in ihrer Tiefe und in ihrer Fähigkeit, ihr Leben bewusst zu gestalten.
Darum ist für mich eine Fortbildung wichtig.“
Lehrerin, Sozialpädagogin, Coach, psychosoziale Beraterin in der
Mecklenburgischen Seenplatte
Dorith Ullrich
„Mir liegt besonders am Herzen, offene Lehrer, Pädagogen und Eltern dabei zu begleiten, wie sie ein ganzheitliches Lernen ermöglichen – eines, das Körper, Seele und Geist gleichermaßen nährt.
Im Mittelpunkt steht für mich, Kinder in einem lebendigen, kreativen und sinnerfüllten Rahmen dabei zu unterstützen, zu sich selbst zu finden. Indem wir in Verbindung mit ihrem wahren Wesen treten und ihnen helfen, sich selbst nah zu bleiben, kann ein tiefer, verbindender Kontakt entstehen und eine warme, nährende Beziehung zwischen Menschen wachsen.
Im Austausch mit anderen Erwachsenen möchten wir ein Feld schaffen, in dem ehrliche Kommunikation und liebevoller Selbstkontakt möglich sind. Je mehr wir selbst mit unserem Inneren verbunden bleiben, desto authentischer und lebendiger können wir die Kinder auf ihrem Weg der Selbstentfaltung und Potenzialentfaltung begleiten.
So entsteht Freiraum für ein kreatives, selbstverbundenes und emotional erfülltes Leben in einer liebevollen Gemeinschaft.“
Nachhilfelehrer für Mathematik und Physik, Yogalehrer
Panagiotis Hristoforidis
„Mir ist besonders wichtig, dass in dieser Fortbildung vermittelt wird, wie man Schüler so annimmt, wie sie sind, und sie dabei unterstützt, sich selbst besser zu verstehen. Ich glaube, dass es eines der schönsten Dinge im Leben ist, sich selbst und andere wirklich zu verstehen, und dass daraus echte Verbindungen entstehen können.“
