SEINS PÄDADOGINNEN

Auf dieser Seite finden Sie AnsprechpartnerInnen im deutschsprachigen Raum, die mit Kindern und Jugendlichen in verschiedenen Kontexten arbeiten und über Erfahrung im Sinne der Seins-Pädagogik verfügen.

Gemeinsam möchten wir Veränderungen bewirken: Für Lehrer und Lehrerinnen, für Pädagagogen und Pädagoginnen – gemeinsam für unsere Kinder und Jugendlichen und somit für unsere Zukunft.

Lehrerin für Haupt- und Realschulen

 

Stefanie T. Dürl

14469 Potsdam

Grund- und Oberschule Werder/Havel

info@anamar-akademie.de

Professor für Pädagogik & Psychologe

Prof. Dr. Hubert Teml

4863 Seewalchen (A)

Psychotherapie-Praxis

hubert@tml.at

Nachhilfelehrer für Mathematik und Physik

 

Panagiotis Hristoforidis

82467 Garmisch-Partenkirchen

panagiotis.hristoforidis@gmx.de

Erzieherin, Facherzieherin für Integration & Mediatorin

 

Christiane Bergner

12359 Berlin

Bruno-H.-Bürgel-Grundschule

christianebergner@gmx.de

 

 

Gemeinsam für Kinder und Jugendliche

 

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

sicher sind Fragen aufgetaucht während Sie diese Homepage durchstöbert haben. So vielleicht sogar die Frage: „Was kann ich tun?“

Nun, allem voran müssen Sie nur eines tun: Eine innere Entscheidung treffen und diese muss lauten: „Ich will Veränderung. Für mich und die mir anvertrauten Kinder und Jugendlichen.“

Diese Entscheidung führt in die Kraft, die Veränderung erst möglich macht. Das berufliche „Anpassungsprogramm“ wird spätestens im Referendariat oder in der Ausbildung implementiert und beginnt ebenso wie die persönlichen Grundüberzeugungen (z.B. „Ich muss alles perfekt machen.“) oft mit: „Ich muss … .“ , „Ich sollte … .“, „Ich darf nicht … . oder auch „Wenn ich nicht …., dann… .“ Dieses übertragene pädagogische Selbst-Verständnis führt zu einer inneren Spaltung, da unbewusst oder bewusst erkannt wird, dass viele dieser „Müsste“ und „Sollte“ überhaupt nicht (mehr) erfüllbar sind. Es entsteht ein physisch und psychisch krank machendes, inneres Spannungsfeld, das sich auf das äußere Sich-Erleben und Sich-Erfahren im Kontakt mit den Kindern und Jugendlichen auswirkt. Es stört die Beziehungsebene aber genau diese ist die Basis für Lehren und Lernen. Es gilt also auch, die „Müsste“ und „Sollte“ zu entdecken und zu erforschen, sie auf den Prüfstand zu stellen und auch den Mut zu ent-wicklen, sie zum Teil auch abzulegen. Dann kann die LehrerInnnen-SchülerInnen-Beziehung endlich mehr in den Focus rücken, indem der überflüssige Ballast von Bord geworfen wird und wir eine Verbindung zu unserem Sein ent-wickeln, aus dem heraus eine professionelle Beziehung in Präsenz entsteht, die in jedem Augenblick wesensgemäß und kongruent ist.  

 „Bei jeder beruflichen Arbeit mit Menschen spielen die Ausstrahlung, die Wesensart und das Durchsetzungsvermögen der Fachperson eine wichtige Rolle für die Qualität der professionellen Beziehung. Deshalb ist die berufliche Entwicklung unserer Ansicht nach ein ununterbrochener, strukturierter Prozess, in dem wir Denk- und Handlungsmuster untersuchen, erkennen und verarbeiten, die uns daran hindern unser berufliches Engangement unsere Ziele und das Potenzial in professionellen Beziehungen zu verwirklichen.“ (Jesper Juul)                                

 Wir unterstützen Sie in Ihrer Veränderung!

 

„Bildung ist die große Herausforderung unserer Zeit. Ändern wir nicht wie wir unterrichten, vor allem wie wir mit Kindern und Jugendlichen SIND – auch als Eltern – dann werden wir in der Zukunft vor noch größeren Problemen stehen. LehrerInnen müssen aufhören (dürfen!) lediglich Wissen zu vermitteln – die Edukation, dessen was bereits „ist“, was das Mensch-SEIN ausmacht und bestimmt, die Edukation von Werten, unabhängigem Denken, Team-Work, Kontakt, Mitgefühl und Empathie und weitere, für die Entwicklung unserer Gesellschaft unabdingbaren Grundpfeiler, können nur durch den Menschen selbst transportiert werden – durch sein Mensch-SEIN.“

                                                                                                      Stefanie T. Dürl